
Basis der Silikonelastomere sind — wie bei Quarz oder Glas auch — Silicium-Sauerstoff-Bindungen.
Verschiedene Basispolymere und Füllstoffe verhelfen den durch Vulkanisation entstandenen Silikonelastomeren zu einer Vielzahl von Eigenschaften, die Sie für den technischen Einsatz in vielen Bereichen ideal machen.
So sind die Flüssigsilikone, in der Fachwelt nach ihrer englischen Bezeichnung kurz LSR (Liquid Silicone Rubber) genannt, hochgradig temperaturbeständig (-50°C bis +200°C), hoch transparent und leicht einfärbbar.
Ihre Beständigkeit gegen Licht (auch gegen UV- und Röntgenstrahlen), gegen Dampf und Ozon sowie gegen Oxidations- und Reduktionsmittel ist sehr gut.
Sie besitzen eine sehr gute mechanische Dauerbelastbarkeit und herausragende elektrisch isolierende Eigenschaften.
Ihre Hautverträglichkeit stellen Flüssigsilikone in vielfältigen medizinischen Anwendungen täglich unter Beweis und erfüllen allen wesentlichen deutschen und internationalen Normen für Elastomere im Trinkwasserbereich.
Flüssigsilikone ermöglichen eine sehr wirtschaftliche Produktion in großen Stückzahlen.
Vollautomatisierte Produktionsprozesse, kurze Zykluszeiten und die Möglichkeit, auch komplexe Geometrien mit langen Fließwegen zu realisieren, machen sie zu einer wirtschaftlichen Alternative zu herkömmlichen Kautschuken.
Besondere Vorteile ergeben sich durch die innovative 2-Komponenten-Technologie — kurz 2K.
Neue funktionelle Möglichkeiten wie z.B. Dämpfen / Dichten / Verbinden sind unter anderem mit Hart-Weich-Verbunden möglich. Somit auch eine optimale Ausnutzung des vorhandenen Teilvolumens.
Lederer hat sich zur Aufgabe gemacht, die Potenziale dieses interessanten technischen Werkstoffes für seine Kunden voll auszunutzen.